Nina Polak, geboren 1986, studierte Literaturwissenschaft und Cultural Analysis in Amsterdam und New York und ist seit 2013 Redakteurin bei „De Correspondent“. „Zuhause ist ein großes Wort“ ist ihr zweiter Roman und der erste, der auf Deutsch erscheint. Er wurde in den Niederlanden von Publikum und Presse gefeiert, war u. a. für den Libris-Literaturpreis nominiert und wurde mit dem Charlotte-Köhler-Stipendium, dem BNG-Bank-Literaturpreis sowie dem Inktaap ausgezeichnet.
Autor:in: Nina Polak Übersetzung: Stefanie Ochel Verlag: mare Genre: Romane
Beschreibung
Sieben Jahre hat Skip auf See verbracht. Jetzt kommt sie zurück nach Amsterdam, wo sie nicht nur auf eine vom Zeitgeist veränderte Stadt trifft, sondern auch auf die Geister der Vergangenheit: den tristen Wohnblock, in dem sie aufwuchs, die wohlhabende Familie Zeno, die sie nun wie schon einmal bei sich aufnimmt, und ihren Ex Borg, Soziologiedozent mit unwiderstehlichen Händen, der inzwischen verlobt ist, aber trotzdem wieder etwas mit ihr anfängt. Skip, scharfsinnige und selbstironische Beobachterin, will sich in keine Rolle fügen, doch immer mehr rückt ihr das alte Leben mit neuen Fragen auf die Pelle. Hin- und hergerissen zwischen dem Drang nach Freiheit und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, steht sie vor der Entscheidung, die wir alle irgendwann treffen müssen: weiterziehen oder bleiben?
„Polak [erzählt] hellsichtig und einfühlsam mit Selbstironie, Witz und psychologischen Exkursen. Es gibt Dialoge, wie fürs Theater.” — Westfälischer Anzeiger
„Nina Polak überzeugt durch Stil, Witz und einen ganz eigenen Blick auf ihre Generation. Ein großartiges Buch!” — De Volkskrant
„Ich suche in der Literatur nach einer Art Weisheit. Nicht im Sinne von Antworten, sondern einem angemessenen Umgang mit der Materie. Ich mag keine prätentiöse Prosa, die dem Leser im Namen des Intellektualismus zu viel abverlangt. Ich finde auch Unterhaltung sehr wichtig. Vorzugsweise sollte die Literatur eine Kombination dieser Dinge aufweisen” — Nina Polak